FedCon 26 | Vortragender | Robert Vogel
Robert Vogel
20. März 2017
FedCon 26 | Vortragende | Stefanie Esser
Stefanie Esser
25. März 2017
FedCon 26 | Vortragender | Tobias Richter

FedCon 26 | Vortragender | Tobias Richter

Tobias Richter – Diplom-Informatiker und Inhaber von „The Light Works“ – einem Kölner VFX und Animationsstudio kommt, bringt ein paar seiner Projekte zur FedCon 26 mit.

Visuelle Effekte für SciFi-Produktionen
Zur Zeit erleben wir eine kleine Revolution – unzählige kleinere Independent-Produktionen sind unterwegs, eigene Filme und Serien zu erfinden, oftmals finanziert durch Crowdfunding. Einige davon schaffen es bereits in die neu entstandenen Alternativen zu herkömmlichen TV-Sendern – Vimeo, Netflix, Amazon, etc…

Viele Produktionen haben Science Fiction zum Thema – was üblicherweise eine sehr teure Angelegenheit ist, da eigene Sets und Props erstellt werden müssen – und natürlich in der Regel eine Menge an visuallen Effekten benötigt wird – mit das teuersten an diesen Produktionen. „The Light Works“ hat einige dieser Projekte in den vergangenen Jahren unterstützt und wird einige Beispiele aus den Produktionen Atropa, 5th passenger und Renegades zeigen.

Atropa startete als 10-minütiger Kurzfilm, sozusagen ein „Proof of concept“ – mit sehr effektiv eingesetztem Budget und einer sehr coolen Story, viel Atmosphäre und einem ordentlichen Cliffhanger. Zunächst als Kinofilm geplant, wurde dann eine Serie für Vimeo daraus, die im Laufe des Jahres 2017 ihr Debüt haben wird.

5th passenger ist ein Sci-Fi Thriller mit bekannten Gesichtern wie Tim Russ, Marina Sirtis, Armin Shimerman, Manu Intiraymi und Doug Jones. Auch hier wurde zunächst ein Teaser produziert, bei dem wir die VFX beisteuerten – inzwischen ist ein voller Film daraus geworden, der sich gerade in den letzten Stadien der Fertigstellung befindet.

Renegades – ursprünglich als Star Trek Fan Film mit unzähligen ehemaligen Star Trek Schauspielern aus allen Serien gestartet, wurde der zweite Teil nach Erscheinen der Fanfilm-Richtlinien umgeschrieben, so dass alle Star Trek Referenzen außen vor blieben (glücklicherweise hatten die Dreharbeiten noch nicht begonnen). So wurden z.B. alle Namen geändert. Leider mussten auch alle Raumschiffdesigns erneuert werden – d.h. neue Schiffe designt und gebaut werden – das hat einiges an Extra-Zeit gekostet – nun steht aber weiteren Serienfolgen nichts mehr im Wege.

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